Archives 2019

Ende gut, alles gut!

Meine letzte Woche als Jobentdeckerin war ich bei der Firma Soundhouse in Haßfurt als Veranstaltungstechnikerin tätig.

Im Beruf des Veranstaltungstechniker kümmert man sich um alles, was mit Konzerten und anderen Veranstaltungen zu tun hat. Von Musik über Bühnenbild bis zur Requisite.

Diese Woche war besonders viel los, am ersten Tag besuchte mich der Bayrische Rundfunk, welcher einen Beitrag bei der Frankenschau abdrehte. Am zweiten Tag kam auch noch der Hörfunk – Bayern 1 – zu Besuch, um ein ausführliches Interview über das Projekt abzuhalten.
Aber abgesehen von der Medienpresents war natürlich auch Arbeit für mich angesagt.

Als ich ankam und erstmals in die Tätigkeiten und Aufgaben als Veranstaltungstechniker eingewiesen wurde, ging es gleich zur Sache.
Wir bauten eine Probeanlage, wie sie auch bei Konzerten vertreten ist, auf.
Viele Musikboxen und Kabel, außerdem ein Mischpult und Bassboxen.
Im Vordergrund hierbei stand, die neuen und alten Musikanlagen zu vergleichen.
Ganz schön anstrengend, ein echter Knochenjob.
Neben den Boxen, haben nämlich auch die Kabel ein erhebliches Gewicht.

Jedes Instrument hat seine eigene Tonspur, durch einen Knopfdruck kann man demnach das komplette Lied verändern.
Anschließend standen die, wie vorher erwähnt, Dreharbeiten mit dem BR an. Übrigens: Wer die Frankenschau verpasst hat, kann sich den Bericht noch über die BR-Mediathek ansehen.
Nach 3 Stunden Interview und Kameraarbeit, versuchte ich mein Glück am Mischpult.
Viele verschiedene Regler, mit welchen man ein Musikstück komplett verändern kann.

Am nächsten Tag ging es gleich mit dem Interview für Bayern 1 los.
Danach ging es für mich und den Auszubildenden Jan ins Lager 2. Hier müssen die verschiedensten Dinge, welche für ein anstehendes Konzert benötigt werden, zum Hauptsitz der Firma Soundhouse gebracht werden.
Anschließend hieß es für mich und die anderen Veranstaltungstechniker: LKW für ein baldiges Konzert beladen.
Alle „Cases“, wie die Kisten, welche mit den Benötigten Materialien beladen sind, in Fachsprache heißen, müssen in einen großen Truck eingeladen werden. Gefühlt 100 von diesen Cases müssen mit System und nach Logik eingeladen, gestapelt und befestigt werden.

Fazit ist also, dass der Beruf eines Veranstaltungstechnikers mit viel Spaß verbunden ist, dafür allerdings Muskelkraft erfordert.
Ich bin der Meinung, dass Mädchen in diesem Beruf unterschätzt werden, traut euch!


Weltmarktführende Tischtennis- Technologien in den Haßbergen!

Tausende Tischtennisschlägerbeläge pro Tag, kaum zu glauben, oder? Doch das ist längst nicht alles, was ESN zu einem besonderen Betrieb macht.

Hier kommt Annas Bericht:

Gleich zu Beginn durften Madleine und ich feststellen, dass sich jede/r Mitarbeiter/in duzt, sodass alles ein bisschen lockerer und familiärer ist. Außerdem hat das Betriebsklima insgesamt einen super Eindruck gemacht.

Doch jetzt erstmal weiter mit dem Tagesablauf, die positiven Seiten des Unternehmens werden dann dazwischen immer wieder auftauchen! Nach der Begrüßung und einer kurzen Hausführung – Gebäude sehr neu, Einrichtung modern & digital – ging es für uns zur Sicherheitseinweisung mit Marko – ja, durchs Duzen fällt dann auch der Nachname weg – die sehr wichtig in einem solchen Unternehmen mit vielen Maschinen ist, dass auch jede/r wieder heil dort „raus kommt“. Nachdem wir dann auch mit allen Gefahren vertraut waren, ging´s für uns durch die Produktion, um uns ein erstes Bild zu machen und zu sehen, wie aus Kautschuk ein Tischtennisschlägerbelag wird, zumindest grob, denn dass da noch viel mehr dranhängt, hab ich in der nächsten Abteilung, der Entwicklung, erfahren. Hier werden dauernd Beläge getestet, neue Ideen entworfen und wie der Name schon sagt, neue Entwicklungen erforscht. Außerdem an verschiedensten Belägen „gebastelt“, bis am Ende DER perfekte Schläger entwickelt ist – was wahrscheinlich kein Ende findet, da immer wieder neue Dinge modern werden und auf den Markt kommen sollen. Sobald so ein „Plan“ für eine neue Idee nämlich aufgestellt ist, geht’s damit schon ins Prüflabor, wo ich nach meiner Mittagspause auch zu finden war. Dort werden die neu entwickelten Noppengummis und Schwämme auf verschiedenste Dinge getestet. Hier ein paar wichtige Maschinen aus der Abteilung.

Nach einem kurzen Gespräch mit Sebastian – Teamkoordinator im Bereich Markt, Kunde & Produktentwicklung – war mein erster Tag auch schon wieder zu Ende.

Nachdem am ersten Tag schon mehrmals erwähnt wurde, was für tolle Dinge am zweiten auf mich warten, war ich super gespannt und startete in diesen mit voller Vorfreude – hat sich dann übrigens auch alles bestätigt!! Nach einem kurzen Vortrag von Anna, Personal-Referentin bei ESN, welcher über die Werte des Unternehmens ging – diese werden übrigens bei ESN ganz großgeschrieben, um ein so gutes Arbeitsklima wie möglich zu schaffen – ging´s für mich ins Technikum, wo ich selbst einen Tischtennisschlägerbelag herstellen durfte. Kautschuk mit verschiedensten Chemikalien in die Walze, danach pressen, stanzen, messen, …, ja und am Ende hielt ich meinen ersten, selbst gemachten Tischtennisschlägerbelag in der Hand – ob´s bei diesem einen bleiben wird?? Wir werden in Zukunft sehen, no one knows! Danach ging´s für mich zu Patrick, er macht momentan ein Duales Studium und hat mir darüber Verschiedenes erzählt. Zum Beispiel ist seiner Meinung nach ein Praktikum immer sinnvoll, da so der Arbeitgeber und du selbst siehst, ob diese Arbeit zu dir passt, also zögert ab sofort nicht mehr, sondern macht´s einfach!! Er schreibt übrigens bald seine Masterarbeit, also: DAUMEN DRÜCKEN!!! Als letztes durfte ich noch den wahrscheinlich coolsten Job testen: Tischtennis spielen und dabei die verschiedensten Beläge testen, um nach der Protokollführung den Belag nochmal zu optimieren. Gegen den 2. Liga Spieler Hermann, hatte ich leider 0,0 Chancen, jedoch konnte er mir ein paar Tricks zeigen, war echt cool! Zuletzt noch ein paar Fragen geklärt, schon war auch der zweite Tag zu Ende, schade!!

Ehrlich gesagt wusste ich vor dem Projekt nicht einmal, dass es ESN gibt. Doch es ist ja nicht irgendein Unternehmen, es ist eines der besten weltweit und stellt Beläge für Profis der ganzen Welt her. Was auch für mich nicht so klar war, wie viel Arbeit in einem Tischtennisschlägerbelag steckt, doch glaubt mir, es ist 1000mal mehr, als man denkt!

Und hier ist Madleines bericht über ihre zwei Tage bei ESN:

Wie am Anfang des Berichtes bereits erwähnt, ging es für uns beide in dieser Woche zu einer ganz besonderen Firma in unserem Landkreis. ESN ist für viele nicht direkt ein Begriff, sollte es aber, den mit tausenden produzierten Tischtennisschlägerbelägen pro Tag, zählt ESN zu den Weltmarktführeren in seiner Branche. Das Unternehmen existiert bereits seit den 1990 Jahren und hat sich im Laufe der Jahre stark vergrößert, was auch an der Mitarbeiterzahl deutlich wird. Angefangen mit 3, zählen heute über 220 Mitarbeiter aus 15 Nationen zum Unternehmen dazu. ESN hat Kunden auf der ganzen Welt, unter anderem in China und Japan und gehört somit zu einem der erfolgreichsten Unternehmen in den Haßbergen.

Nach einer Führung durch das Gebäude und die Produktion, ging es für mich in die SCM- Abteilung. SCM steht für Supply Change Management und bedeutet übersetzt so viel wie „Lieferplanung“. Hier wurden mir die verschiedenen Vorgänge erklärt, die bei der Planung der Produktion und Lieferung beachtet werden müssen, damit der Kunde seine Ware zum bestellten Termin, fristgerecht geliefert bekommen kann. Die Beläge dürfen weder zu früh noch zu spät produziert werden, damit keine unnötigen Lagerkosten anfallen, das Produkt aber noch rechtzeitig beim Kunden ankommen kann. Gerade bei Transporten ins Ausland, müssen viele Details beachtet werden, wie z.B. das Transportmittel Flugzeug, Schiff, LKW etc., aber auch der Zoll.

Danach ging es für mich weiter in die EDV-Abteilung. Hier wurde mir einiges über die Server und Datenübertragungen der Firma erklärt, bevor es für mich weiter ins Sekretariat ging. Hier habe ich einen spannenden Einblick in die Terminplanung der beiden Geschäftsführer erhalten. Neben den alltäglichen Terminen müssen hier auch Auslandreisen geplant und vorbereitet werden.

Am Nachmittag beschäftigte ich mich mit der Arbeit im Personalwesen. Petra erklärte mir die verschiedenen Schritte, die ein Bewerber im Bewerbungsverfahren durchlaufen kann. Von Bewerbungsgesprächen bis hin zu Absagen erhielt ich einen sehr spannenden Einblick in die einzelnen Aufgaben bevor mein erster Tag auch schon wieder zu Ende war.

Den Vormittag meines zweiten Tages verbrachte ich zusammen mit Anna. Sie ist als Personalreferentin für das Unternehmen tätig. Zu Beginn beschäftigten wir uns mit den Werten der Firma- die ein wichtiger Bestandteil im täglichen Umgang miteinander aber auch in Bezug mit den Kunden darstellt. Damit die Werte auch bei allen Mitarbeitern ankommen, wurde ein eigens konzipiertes Konzept entwickelt, das bei dieser Aufgabe unterstützen soll, dass sog. Werteroulette. Durch kleine Aufgaben, die in Besprechungen etc. jederzeit eingebaut werden können, soll im gemeinsamen Austausch sichergestellt werden, dass „alle“ das gleiche unter diesem Wert verstehen. Einer der Werte ist z.B. „Kundenbegeisterung“. Man kann sich ja einmal Gedanken darüber machen, was man selbst unter diesem Begriff verstehen würde….

Anna hat auch noch den Aufgabenbereich „BGM“ bei ESN übernommen. BGM steht für Betriebliches Gesundheit Management und hat die Aufgabe sich um das gesundheitliche Wohlbefinden der Mitarbeiter zu kümmern. Ganz offensichtliche Punkte sind hierbei, dass alle Arbeitsplätze ausreichend gesichert sind. ESN liegt die Gesundheit seiner Mitarbeiter aber ganz besonders am Herzen, was ein weiterer Punkt ist, der die Firma als Arbeitsplatz äußerst attraktiv gestaltet. Den Mitarbeitern stehen täglich kostenlos Wasser und Obst zu Verfügung, denn gute Ernährung trägt maßgeblich zu einem gesunden Körper bei. Der Arbeitskreis, der extra zum Thema Gesundheit gegründet wurde, beschäftigt sich vor allem damit, wie das Thema Gesundheit interessant an die ganzen 200 Mitarbeiter gebracht werden kann. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel der jährlich veranstaltete Gesundheitstag. Neben Sportkurse wie Yoga oder Rückenschule, gibt es hier auch immer Vorträge zum Thema Gesundheit. ESN bietet neben einem eigenen Fitnessstudio auch wöchentliche Sportkurse an, die nach Belieben von den einzelnen Mitarbeitern genutzt werden können. Für einen entspannten Feierabend, stellt ESN drei Massagen pro Monat jedem Mitarbeiter zur Verfügung. Bei einem so vielfältigen Angebot an Zusatzangeboten macht Arbeiten auf jeden Fall gleich doppelt so viel Spaß 😊

Das dritte große Thema, über das mir Anna einiges Berichten konnte, war das Teamcoching. Hierbei ging es vor allem um verschiedene Möglichkeiten, wie man ein Team zusammenbringen kann, bzw. die Teamarbeit stärken kann, aber auch in Streit Situationen als Mentor unterstützen kann.

Vor meiner Mittagspause ging es für mich noch zu Monika. Sie ist für das Projektmanagement bei ESN zuständig. Wenn jemand ein neues Projekt starten möchte, als Beispiel die Anschaffung einer neuen Maschine, gibt es speziell entwickelte Leitlinien mit Leitfäden, die die Umsetzung eines Projektes erleichtern, aber auch für einen einheitlichen Projektvorgang in der Firma sorgen.

Am Nachmittag ging es für mich wieder zu Petra. Heute beschäftigten wir uns vor allem mit dem Ausscheiden oder Entlassen von Mitarbeitern. Welche Zeiträume und Vorschriften bei Kündigungen beachtet werden müssen. Zum Schluss erhielt ich noch einen kurzen Einblick in die Struktur des Personalmanagements. In einer gemeinsamen Abschlussrunde konnten wir die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren lassen.

Fazit: Zum Schluss können wir sagen, dass wir eine unglaublich spannende Zeit bei ESN gehabt haben. Die ganzen Abläufe und Planungen waren super organisiert und wir hatten immer das Gefühl, willkommen zu sein. An alle die uns diese zwei wundervollen Tage ermöglicht haben, nochmal ein herzliches Dankeschön!!!


„Eine schöne Zeit geht zu Ende“

Die Jobentdeckerinnen haben wertvolle Erfahrungen gesammelt und ihre Heimat, den Landkreis Haßberge, neu kennengelernt

 „Es war so cool – alle Erwartungen von mir wurden getoppt“, so resümiert Jobentdeckerin Jule ihre Zeit im Berufsorientierungsprojekt der Bildungsregion Landkreis Haßberge. Während der Sommerferien war sie gemeinsam mit Madleine, Anna und Ann-Katrin als Jobentdeckerin im Landkreis Haßberge unterwegs. Jede von ihnen schnupperte dabei in vier verschiedene Berufsbilder bei lokalen Arbeitsgebern hinein und gemeinsam erkundeten sie auch den Landkreis als Freizeitregion. Über alle Erlebnisse haben sie regelmäßig Beiträge und Storys auf Instagram gepostet und auf der Homepage Berichte veröffentlicht.

„Abwechslung“ war dabei ein großes Stichwort, denn alle Jobentdeckerinnen waren in den unterschiedlichsten Berufsfeldern unterwegs. Stets gut sichtbar mit ihren Jobentdecker-T-Shirts waren sie von Handwerk, Büro bis zu Gesundheitsberufen querbeet im Einsatz. Anna und Ann-Katrin lernten beispielsweise verschiedene Berufe beim Bayerischen Roten Kreuz kennen, während Jule und Madleine zwei Tage in den Haßberg-Kliniken den Krankenhausalltag hautnah erleben durften.

Und auch die technischen und naturwissenschaftlichen Berufen durften bei der Mädels-Runde natürlich nicht fehlen: Für Anna ging es zum Abschluss des Projektes zur Firma ESN Deutsche Tischtennistechnologie. Und Ann-Katrin bewies, dass auch Mädels und Technik gut zusammen passen: bei der Firma Soundhouse Veranstaltungstechnik in Haßfurt baute sie Soundanlagen auf und schleppte Lautsprecher und „Cases“ in die Tour Trucks. Trotz langer Fingernägel kein Problem für die Jobentdeckerin, wie sie am Ende berichtete.

Projektkoordinatorin Anja Güll vom Landratsamt Haßberge ist am Ende der sechs Wochen sichtlich stolz auf „ihre“ Jobentdeckerinnen: „Die vier haben super mitgemacht und echten Einsatz gezeigt. Hut ab – vor allem davor, wie gut sich die Mädels in den Technischen und Handwerklichen Jobs geschlagen haben.“

Auch die gemeinsamen Freizeitaktivitäten, die neue Perspektiven auf den Landkreis werfen sollten, kamen bei den Jobentdeckerinnen gut an: Vor allem das Alpaka-Trekking am Alpakahof Lipka in Eltmann und der Erlebnistag im Steigerwald mit Naturpark-Rangerin Verena Kritikos bleiben in Erinnerung. Und als absolutes Highlight zum Abschluss wartete noch ein Backstage-Besuch beim Heilig-Länder-Rock-Festival am letzten Projekttag auf die vier Jobentdeckerinnen.

Übrigens machte das Projekt auch in den überregionalen Medien von sich reden. Das Studio Franken des Bayerischen Rundfunks begleitet die Jobentdeckerinnen Anna und Ann-Katrin einen Tag lang mit der Kamera und berichtete am 1. September in der „Frankenschau“ mit Anna und Projektkoordinatorin Anja Güll als Studiogäste. Und auch im Radio waren unsere Jobentdeckerinnen zu hören: eine Tag lang erlebten sie beim Schweinfurter Sender Radio Primaton den Alltag der Radiomoderatoren und gingen dabei natürlich mit kurzen Berichten zu ihren Erlebnissen als Jobentdeckerinnen „live on air“.


Jobentdeckerinnen 2019- Let´s Rock

Zum Abschluss des Jobentdecker-Projektes ging es für Jule, Ann-Katrin und mich nochmal zu einem wirklich besonderem Freizeiterlebnis in unserer Region, dem „Heilig Länder Rock Festival“.

Plakat des Heilig Länder Rock Festivals 2019

Bereits zum 10. Mal fand in diesem Jahr, das Festival für alle Rock- Liebhaber in Breitbrunn statt. Vorerst aber auch zum letzten Mal. Auf zwei Bühnen verteilt, gibt es 9 Stunden lang Rockmusik vom feinsten. Wer Cover Lieder sucht ist hier fehl am Platz, denn alle Bands, die nebenbei erwähnt aus Franken stammen, präsentieren ausschließlich ihre eigenen Songs. Viele von den Bands sind keine Unbekannten in der Rock- Szene. Die Band „Eskalation“ z.B. geht demnächst sogar auf eigene Tour.

„Die Organisation für das nächste Heilig Länder Rock Festival, startet bereits schon am Abend des Letzten“

     

                                                                             Organisator

Nach einem kurzen Gespräch mit zwei Verantwortliche aus dem Organisationsteam gab es gab es für uns die Backstage-Pässe, mit denen wir uns den ganzen Abend frei auf dem Gelände überall hinbewegen konnten, sowie die passenden Festival- Armbänder. So konnten wir perfekt ausgestattet in den Abend starten.

Festival Armbänder

Unser erster Stopp als Jobentdeckerinnen mit Backstage-Ausweisen machten wir auf der Hauptbühne, um ein paar Fotos für Instagram zu machen und etwas Bühnenluft zu schnuppern, bevor die ersten Gäste ankommen.

Jobentdeckerinnen Backstage!

Um 18:30 Uhr startet das Festival, gleich mit der vollen Ladung Rockmusik. Jede Band spielte ungefähr eine dreiviertel Stunde, danach gab es immer eine 15-minütige Umbaupause. Die Zeit konnte genutzt werden, um sich von der doch recht lauten Musik etwas zu regenerieren. Für all diejenigen die immer noch nicht genug bekommen konnten, spielte eine Band in der Vorhalle weitere Rock Klassiker.

Es ist auf jeden Fall mal eine Erfahrung wert, auf ein Festival zu gehen, wo die Musikrichtung nicht unbedingt der eigenen entspricht. Trotz allem hatten wir einen schönen Abend zusammen.

Das Heilig Länder Rock Festival, ist auch das Ende des Jobentdecker Projektes 2019 und hat es quasi ausklingen lassen. Nach spannenden und erlebnisreichen Wochen, mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen kann man schlussendlich sagen, dass wir vier Jobentdeckerinnen das Jobentdecker Projekt Wort wörtlich „gerockt“ haben. 😊


Ein Tag im STEIGERWALD

Das Freizeitangebot in dieser Woche stand ganz unter dem Motto, „Den Steigerwald entdecken“.
Unser Tag startete am Erlebnispfad in Tretzendorf. Dort empfing uns bereits, die für den Steigerwald zuständige Naturpark- Rangerin Verena Kritikos. Zu den Aufgaben eines Rangers bzw. einer Rangerin gehört, neben dem Beraten der Landwirte in umweltschützenden Fragen, auch die Arbeit mit den Gästen, die sich für den Naturpark Steigerwald und den dazugehörigen Schutz interessieren. Auf dem Weg erzählte uns Verna viel über das Wirtschaften im Wald und die darin vorkommende Fauna und Flora. Zwischendrin machten wir immer wieder an Stationen halt, um unser Wissen über verschiedene Bereiche, wie Baumarten, oder Vogelstimmen mit kleinen Spielen zu testen.

Madleine, Anna und Anja zusammen mit der Rangerin
Unterwegs mit Naturpark-Rangerin Verena. (Foto: Anja Güll).

Aktuell gibt es einen Wettbewerb im ganzen Naturparkgebiet. Gesucht werden die schönsten Fotos aus der Natur. Auf die Sieger warten großartige Preise, unter anderem Produkte aus der Region, oder Eintrittskarten für den Baumwipfelpfad. Weitere Infos zu der Fotoaktion gibt es unter:
www.steigerwald-naturpark.de/fotowettbewerb

Nach einer Führung durch das UmweltBildungsZentrum in Oberschleichach gönnen wir uns alle eine Mittagspause im wunderschönen und tiergerechten Garten des Gebäudes. Die UBiZ-Leiterin Dr. Christine Thorn stellte uns die Arbeit des UBiZ vor, gab einen Einblick in die Geschichte der Einrichtung und erklärte, welche Angebote es im Bereich Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung (BNE) gibt.

Die Jobentdeckerinnen Ann-Katrin, Anna und Madleine mit Dr. Christine Thorn, der Leiterin des UBiZ. (Foto: Anja Güll.)

Um noch mehr Seiten des Steigerwaldes entdecken zu können, ging es danach zum Geocaching. Herr Winter vom Kreisjugendring Landkreis Haßberge (KJR) macht uns sowohl mit dem Sinn des Geocachings, als auch mit den benötigten Geräten vertraut.

Fragebogen und das Geocacher Gerät

Geocaching ist im Landkreis Haßberge sehr stark vertreten, 1000 große und kleine Dosen und Boxen, welche für das Caching benötigt werden, sind im ganzen Landkreis verteilt.
Unsere Tour führt quer durch den Steigerwald, wir müssen verschiedene Fragen beantworten, dessen Antworten wir an bestimmten Stationen finden, dahin führt uns das Gerät, welches uns den Weg anzeigt.
Mit viel Motivation starten wir am Waldspielplatz in Unterschleichach.
Von dort aus geht es über Stock und Stein in den Wald. Die Geocaching Geräte zeigen einem den zu laufenden Weg, allerdings nur die Luftlinie! Das heißt, man muss sich selbst Orientieren.
Der Pfeil des Gerätes zeigt manchmal einen tiefen Anhang nach unten oder quer durch einen Bach, dann muss man sich selbst einen Weg, welcher am Ende die gleiche Luftlinie entlang führt, suchen.
Meistens finden wir einen Weg, welcher uns zur nächsten Station führt, manchmal laufen wir aber auch quer einen Berg runter oder mit voller Freude die Weinreben entlang. Ob man richtig läuft oder nicht sieht man oft an den noch zu laufenden Kilometern, wenn sie mehr werden kann man sich meist sicher sein, dass irgendetwas nicht passt.

8 Km ging unsere Stecke, bei 28° gar nicht so einfach!


Am Ende müssen wir alle beantworten Fragen in Koordinaten für das Ziel umrechnen.
„Rechne mal 3×5-9+4″….
Natürlich schaffen wir es die richtigen Koordinaten zu errechnen, auf wessen Spur wir uns als nächstes begeben.
Als wir dort ankommen lösen wir ein weiteres Rätsel, um einen Tipp zum Fundort der Dose zu bekommn muss man ein Worträtsel lösen. Mit Bravour hat Anna das geschafft.
(Wenn man beim Geocaching am Ziel angekommen ist, findet man eine Box, mit dingen, die andere Geocacher vorher hineingelegt haben, aus dieser Box kann man dann etwas gegen eine seiner Wertstücke eintauschen.)
Unser Weg endet wieder am Waldspielplatz und wir haben die 8 Km in 2,5 Stunden gemeistert, mit Stolz endet unser aufregender Tag im Steigerwald.

Ein Ausflug in den Steigerwald lohnt sich also! 🙂


Jobentdecker im Fernsehen

Alles begann mit den Dreharbeiten am 27.08.19. Um 7.15 Uhr war für Anna der Start beim BRK. Gleichzeitig kam auch das Team des Bayrischen Fernsehens dort an. 2 ½ Stunden wurde gedreht und danach ging es zu Ann-Katrin bei Soundhouse. Das Fernsehteam begleitete sie bis zum Nachmittag.

Jeder, der denkt, Fernsehen ist ein Kinderspiel, liegt ein bisschen falsch. Angekommen am 01.09.19 um 16.00 Uhr im Fernsehstudio, wurde uns, Anna Reinhart und Anja Güll, Chefin des Projekts Jobentdecker, erst einmal alles vorgestellt, was bei einer Produktion eines Films notwendig ist. Wusstet ihr, dass eine Minute im Fernsehen ca. 1 Stunde Zeit zum Schneiden des gefilmten Materials benötigt? Nein? Dann wisst ihr es jetzt. Ein fünf minütiger Beitrag braucht ungefähr einen Tag Drehzeit. Kaum zu glauben, finde ich.  Nach der Führung durchs Haus des BRs, ging´s für uns zwei auch schon in die Maske, denn, wer live im Fernsehen ist, muss natürlich ordentlich aussehen (eigentlich tun wir das ja schon so, ein Erlebnis war es trotzdem und super schön noch dazu). Fertig gestylt stand noch die Klamottenfrage an. Schwarz, weiß, bunt oder doch gestreift? Das ist gar nicht so einfach, denn vieles wirkt nicht gut und außerdem muss es auch zum Hintergrund und zum roten Sofa im Studio passen. Doch als diese Frage dann auch geklärt war, ging´s dann richtig los. Das erste Mal vor der Kamera zur kurzen Sitzprobe und von da aus ging´s in die Regie, wo es dann abwarten hieß.

Das Herz klopft immer schneller desto weniger Minuten, am Ende Sekunden, es bis zur Liveshow waren. Von der Regie wieder ins Aufnahmestudio aufs rote Sofa und drei, zwei, eins, los. So war es nun, wir saßen neben der Moderatorin, die Kameras auf uns gerichtet, und bekamen Fragen zum Projekt gestellt. Bloß nicht verhaspeln, alles live!! Doch zum Glück ging alles gut!! Erleichtert und glücklich gings wieder aus der Szene und….

…. alle zufrieden!! Was für ein Erlebnis!! Doch so schnell es anfing, war´s auch leider wieder zu Ende und so öffneten sich für uns die Türen nach draußen und wir mussten schon wieder Tschüss sagen. Immer noch aufgeregt fuhren wir wieder nach Hause und schauten uns den Beitrag an.

https://www.br.de/mediathek/sendung/frankenschau-av:584f4bee3b467900117bde2e

Na, gelungen?? Wir sind zufrieden und sagen vielen Dank, dass das BR über unser Projekt Jobentdecker berichtet hat und wir sogar in der Frankenschau dabei sein durften. Fettes DANKESCHÖN!!


Autohaus Dietz- Mobilität im Alltag

Mobilität im Alltag ist mittlerweile zu einem der wichtigsten Themen unserer Zeit geworden. Passend zu diesem Thema, durfte ich in dieser Woche, als Jobentdeckerin beim Autohaus Dietz, in den Beruf des „Automobilkaufmanns“, bzw. der „Automobilkauffrau“, sowie in die Arbeit im Freizeitcenter reinschnuppern. Diesen Berufsfeldern liegt die Mobilität quasi zugrunde.

Das Autohaus Dietz existiert bereits seit den 1960- Jahren. Die Brüder Heinz und Jürgen Dietz führen die Firma mittlerweile bereits in der zweiten Generation sehr erfolgreich weiter. Neben der eigentlichen KFZ- Werkstatt und Lackiererei, in der Jule zu Beginn der Sommerferien bereits als Jobentdeckerin unterwegs war, gibt es auch noch eine eigene Tankstelle, einen Freizeitcenter, der sich auf Reisemobile spezialisiert hat, sowie einen neuen Ausstellungsraum für die Autos der Firma Opel, der erst 2019 fertiggestellt wurde.

Meine Arbeitstage gingen jeweils von 8:00- 17:00 Uhr. Am ersten Tag führte mich Christina Heim erstmal über das ganze Firmengelände und zeigte mir die oben genannten Bereiche. Meinen ersten Arbeitstag verbrachte ich am Arbeitsplatz des Verkaufsleiters Johannes Rödel. Ihm durfte ich bei seiner Arbeit als gelernter Automobilkaufmann, mal über die Schulter schauen. Nach einer kurzen Einführung in die verschiedenen Arbeiten ging es auch schon los und der erste Kunde kam. Die Aufgaben des Automobilkaufmanns sind es, zusammen mit dem Kunden ein passendes Auto zu finden und einen entsprechenden Finanzierungsplan dafür auszuarbeiten. Dank Online- Programmen ist leicht einsehbar, welche Autos momentan verfügbar sind, oder was die alten Autos der Kunden wert sind. Auch Informationen zur Ausstattung oder Technik der Wägen sind leicht zu bekommen. Die meisten Kunden, die ein Auto kaufen, waren bereits vorher schon ein paar Mal im Autohaus, um sich beraten zu lassen, sich verschiedene Autos anzusehen, oder einmal Probe zu fahren. Viele Kunden informieren sich heutzutage aber zuvor bereits im Internet. Einige der Käufer möchten ihren alten Wagen gerne in Zahlung geben und den Gewinn davon auf das neue Auto anrechnen lassen. Hier ist es die Aufgabe des Verkäufers einen möglichst zufriedenstellenden Erlös des Autos, dem Kunden anzubieten. Bei der Arbeit ist also vor allem Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Kunden gefragt.

Die Ausbildung zum Automobilkaufmann bzw. zur Automobilkauffrau dauert 3 Jahre. Eine solche Ausbildung kann ich jedem empfehlen, der sich für Autos und die dazugehörige Technik interessiert und gerne mit Menschen im direkten Kontakt zusammenarbeitet. Als weitere Fähigkeiten sind Planung und Kalkulation gefragt, sowie das Anpassen auf immer neue Situationen, denn nicht jeder Autoverkauf läuft immer gleich ab. Im ersten Ausbildungsjahr verdient man zwischen 500-890€ bis zum dritten Ausbildung Jahr kann sich das Gehalt auf bis zu 1120€ steigern.

Meinen zweiten Arbeitstag habe ich im Freizeitcenter des Autohauses, in der Reisemobilvermietung bei Martina Baum verbracht. Martina kümmert sich vor allem um die Vermietung und Buchungen der 15 Wohnmobile. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Arbeit mit Kunden, entweder am Telefon oder persönlich. Ein Kundentermin bezüglich einer Wohnmobilvermietung läuft folgendermaßen ab: Der Kunde wird zuerst einmal über verschiedenen Bedingungen bezüglich der Wohnmobilvermietung aufgeklärt und unterschreibt dann verschiedene Dokumente, wie die Datenschutzerklärung und den Mietvertrag. Im Anschluss daran geht es raus zum Wohnmobil. Martina erklärt den Kunden die verschiedenen Funktionen im und außerhalb des Reisemobils. Danach wird das Fahrzeug noch auf Kratzer, Dellen oder sonstige Mängel geprüft, bevor es für den Kunden endlich los in den Urlaub gehen kann.

Als Fazit kann ich sagen, dass die Arbeit im Autohaus sehr abwechslungsreich ist, da man immer wieder mit verschiedenen Kunden zu tun hat und keine Übergabe, oder kein Verkauf gleich ist. Ich durfte zwei spannende Tage erleben, in denen ich einen guten Einblick in die verschiedenen Aufgaben der Mitarbeiter erhalten habe.


BRK – Helfen, wo Hilfe gebraucht wird

Meine zwei Tage als Jobentdeckerin beim Bayerischen Roten Kreuz sind nun auch wieder zu Ende. Am ersten Tag, als hätte die Spannung, in ein neues Berufsfeld zu schnuppern nicht gereicht, kam auch noch der BR, um einen Film über das Projekt „Jobentdecker“ beim BRK zu drehen.

Nachdem die ganze Sache abgehakt war, ging´s für mich dann in dem „neuen Beruf“ erst richtig los. Eigentlich war ich für meine zwei Tage beim Krankentransport eingeteilt, doch ich durfte auch in der Notfallrettung mitfahren!

Als mir das gesagt wurde, war das Adrenalin sofort zu 100% da, ich meine, wer hat noch nie davon geträumt, einmal im Leben im Rettungswagen mit Blaulicht und Sirene mitzufahren – ohne der Patient zu sein, natürlich!?!

So war es dann also: In kompletter Arbeitskleidung ging´s erstmal für mich und die Kollegen in den Aufenthaltsraum, wo bei Kaffee und guter Laune auf den Alarm „gewartet“ wird. Als ich das hörte, dachte ich an einen entspannten Arbeitstag, doch die Realität sieht dann ganz anders aus. Bald „meldete“ sich nämlich auch schon das Funkgerät und es ging los. Von 0 auf 100 muss ein Rettungssanitäter bereit sein. Kein Toilettengang, keine leere Tasse und auch keine Zeit zum mentalen Vorbereiten, sondern ab ins Auto und los geht´s.

So war es dann auch für uns. So schnell wie möglich hieß es Sachen packen und losfahren. Angekommen am Einsatzort wurden die Patienten untersucht, Medikamente verabreicht und Berichte geschrieben (heutzutage natürlich digital). Von dort aus ging´s ins Krankenhaus, wo wir sie in gute Hände weiter gegeben haben. Wieder am Rettungswagen, war Trage putzen, Protokoll fertig schreiben und mental wieder zu Ruhe kommen angesagt. Vom Einsatz kam ich mit gemischten Gefühlen zurück.

Einerseits finde ich den Beruf aufregend und super spannend, jeden Tag etwas Anderes zu erleben und nie zu wissen, was einen heute erwartet. Menschen in Not zu helfen, ist ein weiterer positiver Grund, eine Ausbildung als Rettungssanitäter zu beginnen. Andererseits glaube ich, ist es auch wichtig, mal eine Zeit lang Praktikum davor in diesem Berufsfeld gemacht zu haben. Ich dachte nämlich auch, mit so etwas komme ich leicht zurecht und obwohl unser Einsatz vermutlich nichts super Außergewöhnliches war, fand ich es schon hart, Menschen so leiden zu sehen. Aber die Erfahrung prägt, und es lohnt sich, das mal erlebt zu haben!!

Ich würde allen Interessierten sofort ein Praktikum empfehlen, es war echt interessant und aufregend! Zurück vom Einsatz wurden mir die verschiedenen Bereiche des BRKs von Natascha Endres, Leiterin Personal, vorgestellt. Bayerisches Rotes Kreuz haben sicherlich alle von euch schon mal gehört, doch dass da echt viel dahintersteckt, wissen vermutlich schon weniger. Mit 1326 aktiven Rotkreuzlern, 11516 Fördermitgliedern, 239 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, 187 Geringfügig Beschäftigte, 29 Auszubildenden/Praktikanten und 15 FSJ´lern/Bufdis schon allein im Kreisverband Haßberge ist es eine sehr große Gemeinschaft von Menschen für Menschen. Außerdem kann man sich beim BRK in vielen Bereichen ehrenamtlich engagieren, z.B. in der Wasserwacht, beim Jugendrotkreuz oder der Rettungshundestaffel. Jugendsozialarbeit an Schulen, offene Ganztagsschulen und Sprachkurse sind Beispiele für weitere Arbeitsfelder beim BRK (genauere Infos unter http://www.kvhassberge.brk.de).

So ging dann auch mein erster Tag schon zu Ende und ich startete voller Vorfreude in den zweiten. An diesem Tag dann, wie geplant, mit dem Krankentransport. Hier werden kranke, alte oder körperlich eingeschränkte Menschen von Altenheimen oder ihrem Zuhause ins Krankenhaus, von dort aus wieder heim oder in spezielle Kliniken gefahren, wenn sie selbst nicht/nicht mehr fähig dazu sind. Der erste Auftrag ging ein und von da ab ging´s im ganzen Landkreis Haßberge von einem Ort zum anderen. Immer wieder mit neuen Menschen in Kontakt zu kommen und ihnen zu helfen, sind, finde ich, gute Gründe, diese Arbeit durchzuführen. Erfahrungen mit schwierigen Zeiten des Lebens sind im Krankentransport sowie in der Notfallrettung Alltag, das muss man verarbeiten können, doch wenn man das Ganze nicht zu sehr an sich ran lässt, sind es echt super aufregende, abwechslungsreiche und herausfordernde Berufe!! Eine Ausbildung, ein FSJ, Bufdi oder Praktikum beim BRK lohnen sich. Selbst wenn einem diese zwei Bereiche zu nervenkitzelnd sind, bietet das Rote Kreuz noch viele weitere spannende Berufsbilder an, informiert euch!!(Website von oben)

Mir haben meine zwei Tage super gefallen! Die freundliche und schnelle Aufnahme im Team, der Nervenkitzel und die Hilfe für andere Menschen haben die zwei Tage zu unvergesslichen Tagen gemacht. Danke an das BRK und das Team!!


Das Bayerische Rote Kreuz

Und auch meine vorletze Woche als Jobentdeckerin ist zu Ende gegangen. Diese Woche durfte ich beim Bayrischen Roten Kreuz „hinter die Kulissen“ schnuppern.

Habt ihr gewusst, dass das BRK nicht nur Rettungsdienst sind? Ich durfte meine Tage in einer Ferienbetreuung verbringen, welche auch vom BRK ausgeht. Vorab muss ich sagen, dass ich aufgrund des Datenschutzes nicht viele Bilder machen konnte, weil nur wenige Eltern mit der Veröffentlichung einverstanden waren.

Ich denke viele von euch kennen sich schon ein bisschen mit Ferienprogrammen aus. Kinder bespaßen, basteln und spielen.Dies muss einer Person natürlich erstmal gefallen. Den ganzen Tag von Kindern umgeben. Mir macht sowas Gott sei Dank viel Spaß. Beim Vorstellungsgespräch, bei welchem ich mich bereits mit Mitarbeitern des BRK unterhalten habe, habe ich vorab den Wunsch geäußert, dass ich mich für die Ferienbetreuung interessiere.

So kam es dann auch und ich bin Dienstag früh um 8 Uhr im Gebäude der Mittagsbetreuung in Hassfurt eingetroffen. Die Kinder, welche schon dort waren, schienen sehr offen und zuvorkommend. Randinformation: Kids zwischen 6 & 13 dürfen das Ferienprogramm in Hassfurt besuchen. Das Thema der Woche war das Mittelalter, auf dies wurde das Programm aufgebaut.

Am ersten Tag bastelten die Kinder Kronen und Hüte für echte Burgfräulein. Am zweiten Tag durften die Kinder wie im Mittelalter essen. Eine Situation, mit welcher man erstmal „klar kommen“ muss. Alle wollen, dass man sich neben sie setzt, schmatzen wie die Weltmeister und sie rülpsen permanent in deine Richtung. Würde dich das stören? Außerdem wurde das Thema am 2. Tag auch durch ein Lagerfeuer, um welches Marshmellows gebrutzelt wurden, aufgegriffen.

Was mir besonders an dieser Woche gefallen hat war, dass die Zeit (8-16Uhr) erstaunlich schnell vorbeiging. Man hatte immer was zutun, egal ob Schach spielen, Zauberwürfel lösen oder einfach mal aufpassen, es ist immer was geboten. Außerdem finde ich es erstaunlich, dass die 5 Betreuer das Essen jeden Tag, mit den Kindern zusammen, selbst zubereiten. Neben dem Mittagessen werden auch Kekse und andere Leckereien gebacken. Das gekochte Mittagessen ist auch nicht, wie man sich dies vielleicht vorstellt. Kein Kantinen Essen, zu wessen Verzehr man fast gezwungen werden muss. Döner gab es am ersten Tag! Von Brot bis Soße, alles selbst gemacht. Die Kinder bereiten den Teig vor und stampfen sogar die Knoblauchzehen.

Hört euch mal ein bisschen rum, es gibt so viele Ferienprogramme, bei welchen man mit Sicherheit mal reinschnuppern kann. Auch Freiwillige Jahre können bei solchen Betreuungen absolviert werden. Wenn ihr an der Arbeit mit Kindern interessiert seid, gibt es da viele Möglichkeiten auch in anderen Regionen und kleinen Dörfern.