Meine 2. Woche als Jobentdeckerin war ein voller Erfolg!
Steuerfachangestellte. Ein Beruf unter welchem sich wahrscheinlich die meisten von euch nicht wirklich viel vorstellen können.
Diejenigen, die sagen, es sei ein zu monotoner Beruf, kann ich hoffentlich mit diesen Bericht umstimmen.

Mein erster Tag hat begonnen. Meine Stimmung, eher mau.
Steuerfachangestellte, wird sicher total langweilig. Zahlen und Computer, mehr nicht.
Dies waren meine Gedanken, als ich das Haus der Steuerkanzlei Steunhäuser & Hümmer betrat.
Ich wurde von Katrin Schmitt, meiner Ansprechpartnerin für diese Tage, empfangen.
Sie habe ich schon beim Vorstellungsgespräch für die Jobentdecker kennengelernt.

Die Chefin der Steuerkanzlei Steunhäuser & Hümmer legt großen wert darauf, sich dem heutigen Zeitalter anzupassen.
Digitalisierung ist hierbei die große Überschrift.
„Ich möchte nicht die erste sein, aber im ersten Drittel“, ist eine Aussage, welche ich in meinen 2 Tagen des öfteren zuhören bekomme.
Jeder Arbeitsplatz ist mit 2 Computerbildschirmen, Telefon mit Headset und den neusten Computerprogrammen ausgestattet.
Ich finde es wichtig nicht auf alten Methoden zu beharren, wenn es mittlerweile so viele neue und vorallem vereinfachende Mittel gibt. Vieles funktioniert, anstatt 283 Blätter zu benutzen, mit einem einfachen Mausklick und guten Augen.
Man muss die Arbeit der Computer immer kontrollieren aber mit Konzentration und dem richtigen Wissen ist auch dies ein Kinderspiel.
**klick klick klick**
sehe ich bei Katrin nur und alles ist erledigt. Die Stunden vergehen wie Minuten, da man immer etwas zutun hat. Und falls man dann doch mal ein Minütchen Luft hat, kann man sich bezüglich des Computerprogramms selbstständig weiterbilden.

QuB ist ein Bereich, um welchen sich die neue Auszubildende, Diana, kümmert.
Hierbei handelt es sich um das umweltbewusste Führen des Betriebes.
Auch die Chefin legt großen Wert auf den Umweltschutz.
Sie reduzieren ihren Papierverbrauch fast gegen Null.
Außerdem wollen sie auf ökologische Produkte umsteigen, Bambusblätter zum Beispiel.
Wenn mal ein Schmierblatt zu viel ist, wird es ganz einfach als Tassenuntersetzer verwendet und Blätter werden strikt immer doppelseitig bedruckt.
Es gibt so viele Möglichkeiten, den Planeten zu schützen, die Steuerkanzlei legt hier großen Wert drauf, was ich auch echt echt wichtig finde.
Hinzufügen möchte ich, dass sich auch andere Firmen hier ein Beispiel nehmen sollten.
Wenn das Umstellen von Steuerkanzlein, welche damals 1937 Ordner mit 7281947 Blättern benutzten, funktioniert, dann sollte es auch in anderen Bereichen kein Problem sein, mehr auf die Digitalisierung zu setzen.

Mich hat meine Jobentdecker-Woche bei der Steuerkanzlei positiv überrascht.
Weder monoton, noch langweilig, ganz im Gegenteil! Mir haben die 2 Tage viel Spaß gemacht und die Zeit verging wie in Flug.
Ich kann jedem empfehlen sich mal genauer mit diesem Beruf zu befassen.
Ein eher unbeliebter, unbekannter Beruf, welcher voller Abenteuer und Spannung steckt!

„Alle denken, der Beruf ist ein Rohbau aber eigentlich ist es ein großes Familienhaus“
-Diana Then, Azubi

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