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Jobentdecker im Fernsehen

Alles begann mit den Dreharbeiten am 27.08.19. Um 7.15 Uhr war für Anna der Start beim BRK. Gleichzeitig kam auch das Team des Bayrischen Fernsehens dort an. 2 ½ Stunden wurde gedreht und danach ging es zu Ann-Katrin bei Soundhouse. Das Fernsehteam begleitete sie bis zum Nachmittag.

Jeder, der denkt, Fernsehen ist ein Kinderspiel, liegt ein bisschen falsch. Angekommen am 01.09.19 um 16.00 Uhr im Fernsehstudio, wurde uns, Anna Reinhart und Anja Güll, Chefin des Projekts Jobentdecker, erst einmal alles vorgestellt, was bei einer Produktion eines Films notwendig ist. Wusstet ihr, dass eine Minute im Fernsehen ca. 1 Stunde Zeit zum Schneiden des gefilmten Materials benötigt? Nein? Dann wisst ihr es jetzt. Ein fünf minütiger Beitrag braucht ungefähr einen Tag Drehzeit. Kaum zu glauben, finde ich.  Nach der Führung durchs Haus des BRs, ging´s für uns zwei auch schon in die Maske, denn, wer live im Fernsehen ist, muss natürlich ordentlich aussehen (eigentlich tun wir das ja schon so, ein Erlebnis war es trotzdem und super schön noch dazu). Fertig gestylt stand noch die Klamottenfrage an. Schwarz, weiß, bunt oder doch gestreift? Das ist gar nicht so einfach, denn vieles wirkt nicht gut und außerdem muss es auch zum Hintergrund und zum roten Sofa im Studio passen. Doch als diese Frage dann auch geklärt war, ging´s dann richtig los. Das erste Mal vor der Kamera zur kurzen Sitzprobe und von da aus ging´s in die Regie, wo es dann abwarten hieß.

Das Herz klopft immer schneller desto weniger Minuten, am Ende Sekunden, es bis zur Liveshow waren. Von der Regie wieder ins Aufnahmestudio aufs rote Sofa und drei, zwei, eins, los. So war es nun, wir saßen neben der Moderatorin, die Kameras auf uns gerichtet, und bekamen Fragen zum Projekt gestellt. Bloß nicht verhaspeln, alles live!! Doch zum Glück ging alles gut!! Erleichtert und glücklich gings wieder aus der Szene und….

…. alle zufrieden!! Was für ein Erlebnis!! Doch so schnell es anfing, war´s auch leider wieder zu Ende und so öffneten sich für uns die Türen nach draußen und wir mussten schon wieder Tschüss sagen. Immer noch aufgeregt fuhren wir wieder nach Hause und schauten uns den Beitrag an.

https://www.br.de/mediathek/sendung/frankenschau-av:584f4bee3b467900117bde2e

Na, gelungen?? Wir sind zufrieden und sagen vielen Dank, dass das BR über unser Projekt Jobentdecker berichtet hat und wir sogar in der Frankenschau dabei sein durften. Fettes DANKESCHÖN!!


BRK – Helfen, wo Hilfe gebraucht wird

Meine zwei Tage als Jobentdeckerin beim Bayerischen Roten Kreuz sind nun auch wieder zu Ende. Am ersten Tag, als hätte die Spannung, in ein neues Berufsfeld zu schnuppern nicht gereicht, kam auch noch der BR, um einen Film über das Projekt „Jobentdecker“ beim BRK zu drehen.

Nachdem die ganze Sache abgehakt war, ging´s für mich dann in dem „neuen Beruf“ erst richtig los. Eigentlich war ich für meine zwei Tage beim Krankentransport eingeteilt, doch ich durfte auch in der Notfallrettung mitfahren!

Als mir das gesagt wurde, war das Adrenalin sofort zu 100% da, ich meine, wer hat noch nie davon geträumt, einmal im Leben im Rettungswagen mit Blaulicht und Sirene mitzufahren – ohne der Patient zu sein, natürlich!?!

So war es dann also: In kompletter Arbeitskleidung ging´s erstmal für mich und die Kollegen in den Aufenthaltsraum, wo bei Kaffee und guter Laune auf den Alarm „gewartet“ wird. Als ich das hörte, dachte ich an einen entspannten Arbeitstag, doch die Realität sieht dann ganz anders aus. Bald „meldete“ sich nämlich auch schon das Funkgerät und es ging los. Von 0 auf 100 muss ein Rettungssanitäter bereit sein. Kein Toilettengang, keine leere Tasse und auch keine Zeit zum mentalen Vorbereiten, sondern ab ins Auto und los geht´s.

So war es dann auch für uns. So schnell wie möglich hieß es Sachen packen und losfahren. Angekommen am Einsatzort wurden die Patienten untersucht, Medikamente verabreicht und Berichte geschrieben (heutzutage natürlich digital). Von dort aus ging´s ins Krankenhaus, wo wir sie in gute Hände weiter gegeben haben. Wieder am Rettungswagen, war Trage putzen, Protokoll fertig schreiben und mental wieder zu Ruhe kommen angesagt. Vom Einsatz kam ich mit gemischten Gefühlen zurück.

Einerseits finde ich den Beruf aufregend und super spannend, jeden Tag etwas Anderes zu erleben und nie zu wissen, was einen heute erwartet. Menschen in Not zu helfen, ist ein weiterer positiver Grund, eine Ausbildung als Rettungssanitäter zu beginnen. Andererseits glaube ich, ist es auch wichtig, mal eine Zeit lang Praktikum davor in diesem Berufsfeld gemacht zu haben. Ich dachte nämlich auch, mit so etwas komme ich leicht zurecht und obwohl unser Einsatz vermutlich nichts super Außergewöhnliches war, fand ich es schon hart, Menschen so leiden zu sehen. Aber die Erfahrung prägt, und es lohnt sich, das mal erlebt zu haben!!

Ich würde allen Interessierten sofort ein Praktikum empfehlen, es war echt interessant und aufregend! Zurück vom Einsatz wurden mir die verschiedenen Bereiche des BRKs von Natascha Endres, Leiterin Personal, vorgestellt. Bayerisches Rotes Kreuz haben sicherlich alle von euch schon mal gehört, doch dass da echt viel dahintersteckt, wissen vermutlich schon weniger. Mit 1326 aktiven Rotkreuzlern, 11516 Fördermitgliedern, 239 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, 187 Geringfügig Beschäftigte, 29 Auszubildenden/Praktikanten und 15 FSJ´lern/Bufdis schon allein im Kreisverband Haßberge ist es eine sehr große Gemeinschaft von Menschen für Menschen. Außerdem kann man sich beim BRK in vielen Bereichen ehrenamtlich engagieren, z.B. in der Wasserwacht, beim Jugendrotkreuz oder der Rettungshundestaffel. Jugendsozialarbeit an Schulen, offene Ganztagsschulen und Sprachkurse sind Beispiele für weitere Arbeitsfelder beim BRK (genauere Infos unter http://www.kvhassberge.brk.de).

So ging dann auch mein erster Tag schon zu Ende und ich startete voller Vorfreude in den zweiten. An diesem Tag dann, wie geplant, mit dem Krankentransport. Hier werden kranke, alte oder körperlich eingeschränkte Menschen von Altenheimen oder ihrem Zuhause ins Krankenhaus, von dort aus wieder heim oder in spezielle Kliniken gefahren, wenn sie selbst nicht/nicht mehr fähig dazu sind. Der erste Auftrag ging ein und von da ab ging´s im ganzen Landkreis Haßberge von einem Ort zum anderen. Immer wieder mit neuen Menschen in Kontakt zu kommen und ihnen zu helfen, sind, finde ich, gute Gründe, diese Arbeit durchzuführen. Erfahrungen mit schwierigen Zeiten des Lebens sind im Krankentransport sowie in der Notfallrettung Alltag, das muss man verarbeiten können, doch wenn man das Ganze nicht zu sehr an sich ran lässt, sind es echt super aufregende, abwechslungsreiche und herausfordernde Berufe!! Eine Ausbildung, ein FSJ, Bufdi oder Praktikum beim BRK lohnen sich. Selbst wenn einem diese zwei Bereiche zu nervenkitzelnd sind, bietet das Rote Kreuz noch viele weitere spannende Berufsbilder an, informiert euch!!(Website von oben)

Mir haben meine zwei Tage super gefallen! Die freundliche und schnelle Aufnahme im Team, der Nervenkitzel und die Hilfe für andere Menschen haben die zwei Tage zu unvergesslichen Tagen gemacht. Danke an das BRK und das Team!!


Hinter den Kulissen beim Radio

Ich denke (fast) jede/r hat erstmal Vorfreude, wenn er wüsste, er dürfe bei einem Radiosender hinter die Kulissen schauen, so war es auch bei uns. Auf die Nachfrage, wer freiwillig einen Tag bei PRIMATON und radiohashtag+ im Rahmen des Projekts dabei sein möchte, waren wir sofort überzeugt und meldeten uns. Voller Spannung und Vorfreude haben wir uns also am Montagmorgen auf den Weg zum Landratsamt, und von da aus mit Anja Güll, Koordinatorin des Projekts Jobentdecker Landkreis Haßberge, in Richtung Schweinfurt zu Radio PRIMATON und radiohashtag+ gemacht. Dort angekommen, gings auch (fast) gleich los. Wir drei durften in verschiedene Aufgaben bei den Radiosendern reinschnuppern. So war Jule bei radiohashtag+ als Morgenshowmoderatorin, Madleine bei PRIMATON als Nachrichtensprecherin und Anna bei PRIMATON als Moderatorin.

Als erstes berichtet euch Jule von ihren Erfahrungen: Wie ihr bereits erfahren habt, durfte ich zuerst bei radiohashtag+ hinter die Kulissen schauen. Ein Radiosender der sich speziell an jüngere Hörer wendet. Lena, die Moderatorin der Morgenshow musste sich meinem Fragenhagel stellen. Begonnen mit ,,Habt ihr eigentlich Einfluss auf die Musikauswahl?“. Die Antwort war nein, was mich zuerst etwas enttäuscht hat, als ich aber gesehen hab, wie sich Lena binnen Sekunden informative Texte basierend auf Nachrichten überlegt und einspricht – auf die Sekunde zwischen die Lieder passend – und die Lieder verknüpft, wusste ich, dass die Moderatorin mehr als genug zu tun hat. Ich musste keinen Satz einsprechen und bekam doch immer Panik als ich den Countdown gesehen habe, mir wurde gesagt, dass man sich daran gewöhnt aber trotzdem fand ich das super bewundernswert mit welcher Ruhe und Gelassenheit sie das Wetter, Staus und Blitzer einsprach. Das Volontariat um Redakteurin und Moderatorin zu werden dauert zwei Jahre, die Lena bald schon hinter sich hat, dann ist sie festangestellt. Es gibt aber auch die Möglichkeit als ,,freier Mitarbeiter“ im Radio zu arbeiten. In dem Fall wird man nicht mit festgelegtem Lohn, sondern für die Moderationen bezahlt. Praktika sind im Journalismus allgemein gerne gesehen, auch wenn sie mit dem letztendlichen Arbeitsbereich wenig zu tun haben. Nach meiner Stunde bei radiohashtag+ durften Madleine und ich noch an einer Sitzung teilnehmen, in der Termine abgesprochen und Themen, die umgesetzt werden sollen aufgeteilt und besprochen wurden. Im Anschluss durfte ich erst mit Madleine eine Umfrage in Schweinfurt zum Thema ,,Welchen Radiosender hört Schweinfurt“ starten und danach eine Reportage in Trappstadt über das Chaos mit den Straßennamen dort aufnehmen. Schon davon gehört? Ist eine lustige Story, der ich auf den Grund gehen durfte. Es hat mir eine Menge Spaß gemacht, ich habein paar Tipps zur Betonung und Aussprache bekommen, die ich zukünftig umsetzen möchte und die Reportage gibt es morgen früh auf Radio Primaton zu hören, also unbedingt reinschalten!


Zunächst ist Madleine an der Reihe: Mein Tag als Jobentdeckerin startete mit einem Besuch in der Nachrichtenabteilung von Radio Primaton. Hier durfte ich dem Nachrichtensprecher Luca Bauer, bei seiner Arbeit einmal über die Schulter schauen. Bevor die Nachrichten live in der Sendung gesprochen werden können, müssen zuerst ein paar Vorbereitungen getroffen werden. Der Nachrichtensprecher informiert sich zu Beginn, über verschiedene Medien, wie Zeitung, Internet oder Facebook über die aktuellen Geschehnisse in der Welt und in der Region. Im Anschluss daran muss gefiltert werden, welche News für den Radiohörer interessant sind und welche eher weniger. Da die meisten Artikel zu lang und zu viele Informationen für einen Radiobeitrag haben, müssen die wichtigsten Daten erkannt und bündig zusammengefasst werden. Als generelles Maß gilt hierbei, nicht mehr als drei Zahlen pro Beitrag, damit es auch dem Radiohörer im Auto möglich ist, dem Bericht zu folgen. Wenn alle Vorberatungen getroffen sind, der Nachrichtensprecher sich ein Skript vorbereitet hat, gibt es für den Nachrichtensprecher noch kurz die Möglichkeit, alle News noch einmal durchzugehen, bevor wir die fertigen Nachrichten live im Radio hören können. Am Mittag machten Jule und ich, als Radio Reporterinnen die Schweinfurter Innenstadt unsicher. Unsere Mission war es, Passanten auf der Straße zu interviewen. Besonders interessierte uns hierbei, welcher Radiosender von den Leuten gerne gehört wird und warum. Natürlich war die Antwort von allen befragten Passanten „Radio Primaton“, oder „Radio Hashtag Plus“.  😉  Ich war sehr überrascht, wie viele Leute dazu bereit waren, sich unseren Fragen zu stellen. Um die Aufnahmen schlussendlich auch verwenden zu können, müssen Versprecher, Pausen oder störende Geräusche herausgeschnitten werden, eine Aufgabe, der ich mich gleich im Anschluss an unseren kleinen „Ausflug“ stellte. Mirjam Helmert erklärte mir kurz die wichtigsten Kniffe für das Schnittprogramm, bevor ich selbst loslegen konnte. Den fertigen Interviews könnt ihr demnächst bei Radio Primatonlauschen. Am Nachmittag schaute ich dann noch bei Anna und Julian Schöner vorbei, die gerade eine Live-Sendung moderierten. Das war auf jeden Fall eines von vielen persönlichen Highlights vom heutigen Tag, auch selbst einmal im Radio sprechen zu dürfen. Zum Abschluss meines Berichtes kann ich nur sagen, dass ich einen sehr interessanten, spannenden und amüsanten Tag bei Radio Primaton verbringen durfte, bei dem Blick hinter die Kulissen wo uns gezeigt wurde, wie Radio wirklich funktioniert und ich denke, ich spreche da für alle Jobentdeckerinnen.

Ich, im Radio!!!

Und zuletzt noch Annas Erlebnisse: Für mich gings mit Julian Schöner, einem Redakteur und Moderator von PRIMATON, zuerst an den PC um den Radioplan für den Tag fertigzustellen und von da aus ab ins Studio. Angefangen um 10.00Uhr haben wir an diesem Tag zusammen bis 15.00Uhr das Programm von PRIMATON moderiert und organisiert. Lieder schneiden, aktuelles Wetter, Stau und Blitzer suchen, Überleitungen einfügen und vieles mehr, wurde immer noch zwischen den zahlreichen Moderationen durchgeführt. Kaum hats begonnen, durfte ich auch schon meinen ersten Versuch am Mikro ausprobieren und gleich mal den Wetterbericht präsentieren. Als wäre das nicht schon cool genug gewesen, durfte ich an meinem Tag noch zahlreiche andere Dinge, wie Ansage eines Liedes meines Lieblingssängers, nochmal das Wetter und viel, viel berichten über unser Projekt, was hoffentlich unsere Reichweite noch um einiges erhöht hatJ. Das Sprichwort „Übung macht den Meister“ ist mir sofort ins Gedächtnis gekommen, als ich Julian moderieren gehört habe, wo ich einen Zettel mit ganzen Sätzen darauf bei Wetter & Co benötigt habe, hat er alles frei gesprochen und noch dazu das erste mal gesehen und sofort optimal und interessant rüber gebracht, jaja Sprichwörter haben wohl doch meist recht. Die Atmosphäre zwischen den Kollegen war/ist super – zumindest hatte/habe ich das Gefühl – und dadurch hat das ganze nochmal mehr Spaß gemacht!! Ich bin sehr dankbar, dass ich das Ganze erleben durfte und geh mit einem super positiven Gefühl nach Hause!  Ich denke, sowas erlebt man nicht alle Tage, (außer!!!) ihr bewerbt euch bei PRIMATON oder radiohashtag+ und fang dort eure Ausbildung an, was ein echt cooler Job ist, und wäre mir meine Wahl für nächstes Jahr noch offen, wäre das definitiv eine meiner ersten Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz.

Ein kurzes Interview!
Mein Highlight!!
Das Wetter von mir:)

DANKE, an Radio Primaton, Radio Hashtag+ und das Jobentdecker Projekt, das wir das Alles erleben durften/dürfen!!!f


Alles rund ums Dach

dieser Satz fasst das Arbeitsfeld des Dachdeckers perfekt zusammen. Denn wer denkt, dass die Arbeit auf dem Dach immer das gleiche ist, liegt (leider) falsch. Nicht nur das Dachdecken, obwohl das auch schon von Dach zu Dach verschieden ist, sondern auch die Umsetzung der Energiesparverordnung, Abdecken oder Eindecken mit Dachziegeln, Pappdocken, Schindeln, Schiefer oder Reet, gehören zum Aufgabengebiet. Und selbst das ist noch nicht alles. Sondern, wie die Überschrift schon deutlich macht, bei allen Dingen, rund ums Dach, ist der Dachdecker gefragt. So ist, finde ich, der Beruf super, da die Vielfältigkeit die Arbeit viel schöner macht und einem so auch öfter neue Herausforderungen vorliegen. Beispielsweise wurde die Firma Schobert Bedachungen, bei der ich in meinen zwei Tagen als Dachdeckerin mitarbeiten durfte, mal wegen der Anfertigung eines Endes des Abflussrohres in Form eines Drachens gefragt und da jede Herausforderung, die im Aufgabenfeld liegt, angenommen wird, wurde diese schließlich auch durchgeführt und wie ich finde:

Tataaaaa, perfekt gelungen!!!

Doch das ist auf keinen Fall der einzige Grund, Dachdecker/in zu werden – ja richtig gelesen, (auch) Frauen sind in dem Job herzlich Willkommen!!! – Sonne statt Solarium, Arbeit statt Fitnessstudio, Ausblick vom Dach statt vom Gipfel, …

Hört sich super an oder?? Doch ein paar Voraussetzungen wären auch ganz gut wenn du erfüllen würdest, denn Schwindelfreiheit ist ein muss, hört sich hart an, aber wenn man diese besitzt ist es dafür umso schöner hoch hinaus zu kommen!! Außerdem sind Teamfähigkeit, handwerkliches Geschick, Sportlichkeit und Belastbarkeit auch von Vorteil. Jetzt aber erstmal genug davon, und zu meinen 2 Tagen bei Schobert Bedachungen. 

Angekommen am Dienstagmorgen um 7.00Uhr – klingt früh, man gewöhnt sich aber schnell daran – ging es nach dem Beladen der Autos und Transporter schon zur ersten Baustelle, für mich auf ein Flachdach, an dem ein Gully mit Flüssigkunststoff  wieder dicht gemacht werden sollte – was eine knifflige Aufgabe war, da der Bereich, in dem man arbeitete, überdeckt war und man so das ganze praktisch blind meistern musste, aber es hat geklappt!! Danach gings auf eine andere Baustelle, bei welcher ein Flachdach abgedichtet wurde, dort durfte ich beim Schrauben und Hämmern helfen und mit dem Gasbrenner habe ich verschiedene Aufgaben erledigt. Nun war der erste lange Arbeitstag um 17.00 Uhr zu Ende und ich genoss meinen Feierabend. Gut gelaunt startete ich wieder meinen zweiten Tag um 7.00 Uhr mit dem Beladen, danach gings für mich mit einem anderen Mitarbeiter zum Gaube ausmessen, von da aus zurück in die Werkstatt, wo wir die Bleche zugeschnitten und geformt haben, um sie dann an die Gaube anzubringen, was wir anschließend auch getan haben. So ging mein zweiter Tag auch schon wieder zu Ende und ich bin sehr froh diese Erfahrung machen zu dürfen.

Bilder von meinen zwei Tagen bei Schobert Bedachungen

Der Blick vom Dach, die ständige frische Luft und die unterschiedlichen Aufgaben machen den etwas öde klingenden Dachdecker, zu einem echt tollen Job. Wer solche Dinge auch genießt und toll findet, der/die sollte seine sieben Sachen schnappen und ein Praktikum bei Schobert Bedachungen als Dachdecker/in machen, es lohnt sich und auch wenn es eure freie Zeit ist, sie wird mit Spaß und Erfahrung gefüllt und bringt euch eine erfüllte Zukunft, was YouTube, Instagram & Co eher weniger machen. (Auch wenn da der Spaß nie zu kurz kommt;)

Probierts aus und lasst euch überzeugen!!

Weitere Infos:

www.schobert-bedachungen.de

Schobert Bedachungen

Moosanger 3

97437 Haßfurt

Telefon: 09521 951956

Video über die Arbeit eines/einer Dachdecker/in:


SUP – Urlaub nach Feierabend

…das ist das Motto von mietSUP, bei dem wir drei Jobentdeckerinnen Jule, Ann-Katrin und Anna eine Sunset SUP  Tour am Montagabend machen durften. Erstmal zur Erklärung: SUP = Stand up Paddling. Noch nie gehört?  (Ich bin der Meinung, sobald du ein Bild der Trendsportart siehst, weißt du sofort, was gemeint ist!): 

Weißt du es jetzt? Nein? Okay, dann eine kurze Erklärung: Man hat ein mit Luft gefülltes Board, ein Paddel, steht auf dem Board und gibt mit dem Paddel Gas. Das wars! Dachten wir zumindest davor. Doch dass das doch nicht so ganz stimmt, haben wir schnell herausgefunden. 

Dort angekommen, haben wir zu aller erst den sehr humorvollen Thomas Kehrberger kennengelernt, den Chef des Verleihs. Er schafft es, die Kurse und Touren witzig und noch spannender, durch verschiedene lustige Anmerkungen oder kleine Späßchen, zu gestalten. Sein Unternehmen verleiht nicht nur Boards am Sander Baggersee, sondern verschickt sie auch in die ganze Welt, was bedeutet, wenn du das nächste mal in den Urlaub fährst und SUP machen willst, brauchst du dir nicht für unverschämt viel Geld am Strand eins leihen, sondern kannst es für deutlich billiger  an deinen Urlaubsort von mietSUP schicken lassen und so entspannt und für weniger Geld ein bisschen Stand up Paddling machen. Auch zum Kauf im Geschäft ist es eine gute alternative, da du es für den Zeitraum bestellen kannst, wenn du fahren willst und nicht immer „das Ding“ Zuhause im Weg steht und verstaubt. Doch falls du doch so überzeugt bist, dass du selbst eins besitzen willst, hat auch dafür mietSUP eine super Lösung. Anstatt im Shop nach irgendeinem zu greifen, kannst du in Sand am Main alle verschiedenen Boards mal testen und dich dann für deinen Favoriten entscheiden, so können Fehlkäufe sehr gut umgangen werden. Die jedoch, finde ich, beste Möglichkeit, ist die Langzeitvermietung. Mit dieser kannst du dir nämlich zu Beginn ein Einsteiger Board liefern lassen, mit diesem dein Können erweitern und dann immer, je nach Level, dein „Altes“ zu einem neueren, für dein Können ausgelegtes, umtauschen. Dies ist aber alles auch nochmal genauer auf der Website nachzulesen.

Nach einer kurzen Vorstellrunde und einer Einweisung auf Land, die auch ein paar Trockenübungen auf den Boards beinhaltet und schon für die ersten Lacher gesorgt hat, gings schon ins Wasser. Ne falsch, natürlich aufs Wasser, denn Baden gehen musste zum Glück keine von uns. Von da aus konnten wir super die Natur, den Main und natürlich den Sonnenuntergang genießen, was uns allen sehr gefallen hat und an manch einer Stelle auch echt sehr idyllisch war. Zuerst auf dem Baggersee, dann mal über den größten Fluss der Haßberge, den Main und dann noch an die verschiedensten, sehenswerten Plätze der Seen, die mit dem Board perfekt zu erreichen sind. Nachdem wir nach ca. 90min wieder erfolgreich an Land angekommen sind, waren wir uns alle einig. Ein SUP Kurs, eine Tour mit dem SUP oder einfach mal eine Leihe eines SUPs sind eine super Idee für die Freizeit mit Familie, Freunden oder vielleicht auch mal ganz alleine. Egal was man möchte, ob Action, Ruhe, Spaß, neue Leute kennenlernen, Entspannung oder Sport, für alle diese Dinge gibts Angebote bei mietSUP und so wie wir Doomas (fränkisch für Thomas) kennengelernt haben, steht er auch gerne bei Fragen zur Verfügung! 

Unser Fazit des Abends: Egal was für eine Voreinstellung ihr habt, ob Angst vorm Reinfallen (möglicherweise wegen Angst vor Fischen, Ann-Katrin kanns voll nachvollziehen!), oder nicht genug Mut um auf ein solch wackeliges Board zu stiegen, probierts einfach mal aus, seid offen für Neues und geht aufs Board, fahrt hinaus, und habt Spaß (das werdet ihr auch, wir garantieren es!) 

Genießt  es!!!

Weiter Infos:

www.mietsup.de

Mobil: 0173 6598861

E-Mail: info@mietsup.de

Adresse: ​Am Campingplatz

​ Pappelallee 7

​ 97522 Sand a. Main

Unser Abend bei mietSUP in Sand am Main


Wasserbauer/in – mehr als nur ein Job

Davor…

Helloooo,

der Main, ein Fluss, an dem man bei einem Spaziergang die Natur genießen kann und ab und zu mal ein Boot oder Schiff vorbeifährt. Sonst noch was? Viele von euch würden jetzt wahrscheinlich „eher nein“ oder so etwas Ähnliches antworten. Doch dass diese Antwort nicht so passend auf die Frage ist, habe ich schon nach wenigen Stunden als Jobentdeckerin beim Außenbezirk Haßfurt des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Schweinfurt herausgefunden. Als Wasserbauer/in bist du nämlich den ganzen Tag am, im, auf oder mit dem Main (oder einem anderen Fluss) beschäftigt. Die erste  Überraschung für mich war, dass wenn ein Schiff über den Main fahren will, viel mehr passiert/ passieren muss als nur das Steuern des Schiffes. Im Vorfeld müssen Baggerarbeiten für genügend Wassertiefe, Kontrolle der Bäume am Main, Messungen, Schleusenüberwachungen, Schleusen- und Wehrinstandhaltungen und vieles mehr stattfinden.  Der  Beruf des Wasserbauers ist  so vielseitig, genau wegen dieser vielen unterschiedlichen Aufgaben. 

Die Ausbildung beinhaltet folgende Themen:

Fragt man einen Wasserbauer, welche Aufgaben er in seinem Job hat, oder wie ein klassischer Arbeitsalltag aussieht, wird es keine konkrete Antwort geben, und nicht, weil der Mann/ die Frau es nicht weiß, sondern, weil der Job so vielseitig ist, dass es schwer nur kurz zusammenzufassen ist. Der Versuch, es doch ganz knapp zusammenzufassen, ist dann vielleicht so, dass man als Wasserbauer/in den Fluss (bei uns der Main) und die sich darum, darunter, darin oder darauf befindenden Dinge wie Bäume, Schleusen oder Böden so pflegt, dass dieser von, für diesen Fluss ausgelegten Schiffen, ohne Probleme genutzt werden kann. Nach der Ausbildung ist immer noch alles offen. So kann man sich auch gut weiterbilden und kann die Tätigkeit in dem Job noch weiter ausbauen.

Mir hat vor meinen zwei Tagen dort der Job nichts gesagt und ich konnte mir beim besten Willen auch nichts darunter vorstellen, aber jetzt möchte ich allen, die gerne in der Natur sind, gut bei Arbeit anpacken können und auf besondere Arbeiten Lust haben – bspw. der Taucher, den man auf den Wasserbauer draufsetzen kann -, ein Praktikum und dann vielleicht sogar eine Ausbildung beim Außenbezirk in Haßfurt empfehlen. Ich bin super positiv überrascht und denke, dass viele an diesem Beruf, gerade wegen der vielen verschiedenen Aufgaben und den ganz unterschiedlichen Weiterbildungen, Spaß haben werden und ihn auch viel mehr machen würden, wenn er bekannter wäre. Dafür bin ich ja jetzt da. 

Also bewerbt euch – zumindest mal für ein Praktikum -, es lohnt sich wirklich!! 

Anna

…danach!
Meine 2 Tage

Infos für Interessierte (hoffentlich fast alle von euch):

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Ausbildung in Haßfurt, Volkach, Marktbreit und Gemünden 

Die Schule und Lehrgänge sind in Koblenz, 2 Wochen an der Küste und 1 Woche an der Talsperre

Einstellungsvoraussetzungen:  

Qualifizierter Mittelschulabschluss

Schwimmabzeichen Bronze

Technisch – Mathematisches Verständnis

Naturverbundenheit

Teamfähigkeit

Gesundheitliche Eignung

Freiheit von Strafen

Lohn: ​​​1. Jahr: 1018,26€

​​​ 2. Jahr: 1068,20€

​​​ 3. Jahr: 1114,02€

Bewerbung an:

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Schweinfurt

Frau Pfeufer

Mainberger Straße 8

97422 Schweinfurt

wsa-schweinfurt@wsv.bund.de

Bewerbungsschluss für 2020: 04.11.2019

Weitere Infos:

www.wsa-schweinfurt.wsv.de

Link zum Video über Wasserbauer: 

https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/ich-machs/ausbildung-beruf-wasserbauer-100.html